Am späteren Samstagnachmittag wurden wir zu einer Ölspur Richtung Großparkplatz gerufen. Der zuvor niedergegangene Regen hatte eine leichte Ölverschmutzung im Parkplatzbereich zu Tage gebracht. Mit etwas Ölbindemittel konnte im Kurvenbereich Abhilfe geschaffen werden. Eine Kontrollfahrt ergab keine weitere Verschmutzung, sodass die Kameraden nach einer guten halben Stunde wieder in die Wache einrücken konnten.

Kurz nach 16 Uhr wurde der Ortsbrandmeister zu einer Tierrettung alarmiert. Nach Telefonischer Rücksprache mit der FRLS entschied man sich die Einsatzstelle im Ortsteil Bockswiese anzufahren. Vor Ort bestätigte sich der beschriebene Zustand des Tieres und ohne des eiligen Transports hätte man von Schlimmeren ausgehen müssen. So wurde das Tier samt Besitzer schnellstmöglich der Tierklinik in Osterode zugeführt. Insgesamt 1,5 Stunden dauerte der nicht alltägliche Einsatz von zwei Kameraden. Ein besonderen Dank möchte wir hier nochmal dem Team von der Tierklinik Südharz aussprechen.

Um 12:56 ertönte das in letzter Zeit bekannte Signal der Meldeempfänger zu einer Patientenrettung per Drehleiter. Im Ferienpark kam es zu einem Notfall und es musste eine Person schonend aus dem 2.OG transportiert werden. Mit Hilfe der Krankentragenhalterung der Drehleiter und Schleifkorbtrage konnte zügig die Rettung durchgeführt werden. Nach Übergabe des Patienten an den Rettungsdienst konnte zurückgebaut werden und nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft war der Einsatz der Feuerwehren Hahnenklee-Bockswiese und Clausthal-Zellerfeld beendet.

 

Um 22:25 Uhr ging es für die Kameraden der Einsatzabteilung mit dem Stichwort " Heimrauchmelder ausgelöst" nach Bockswiese. Ein Anwohner hatte in der Nachbarschaft einen Rauchwarnmelder piepen gehört und daraufhin den Notruf gewählt.

Nach ausgiebiger Lageerkundung an den beiden Gebäuden wurde kein Rauch und kein Feuer festgestellt. Dennoch wurde eine Feuerschale im Garten gesichtet, die nach Messung mit der Wärmebildkamera eine erhöhte Temperatur anzeigte. So liegt die Vermutung nah, dass Diese nicht richtig abgelöscht wurde und durch den Regen eine Rauchentwicklung stattfand und durch ein gekipptes Fenster einen Melder ausgelöst hatte. Um 23:17 Uhr konnten die Fahrzeuge wieder einrücken und die Einsatzstelle wurde der Polizei übergeben. Im Einsatz befanden sich 14 Kameraden mit 3 Fahrzeugen.  Die vorsorglich mitalarmierte Feuerwehr Clausthal- Zellerfeld konnte Ihren Einsatz abbrechen und wir sagen trotzdem Danke.

 

 

Während des Jugendfeuerwehrdienstes war eine Ölspur im Durchfahrtsbereich von Hahnenklee/Bockswiese aufgefallen. Nach Rücksprache mit der Leitstelle erkundete der Ortbrandmeister und die Polizei die Lage und machten sich ein Bild darüber, ob eine akute Verkehrsgefährdung bestand. Dieses war nur im Haltestellenbereich Bockswiese gegeben und kurzerhand wurde dort das Öl mit wenig Bindemittel abgestreut. Eine Stunde später war nach weiterer Erkundung der Einsatz abgearbeitet.

Symbolfoto

Gerade sollte am heutigen Tage der Schützenumzug starten, da ertönten die Meldeempfänger der Einsatzkräfte. Ein Motorradfahrer war im Kreuzungsbereich Kreuzeck auf seinen Vordermann aufgefahren und hatte dabei sich Schäden am Motor zugeführt. Verletzt wurde zum Glück niemand und wir beschränkten uns auf das Abstreuen der Betriebsstoffe. Nach ca. 45 min war der Einsatz beendet und die Kräfte konnten sich dem Umzug noch anschließen.

Um kurz nach 20:00 Uhr wurde die Feuerwehr Hahnenklee-Bockswiese zum Ferienpark gerufen, weil dort in einem Appartement Wasser durch die Decke lief. Als die Lage vor Ort erkundet wurde stellte sich heraus, dass es in einer Wohnung im 5.Stock zu einem Wasseraustritt kam. Nach Versuchen mit einem Schlüssel die unbewohnte Wohnung zu öffnen, musste die Wohnungstür letztendlich doch gewaltfrei durch die Feuerwehr geöffnet werden. Hier stand die Wohnfläche ca. 5cm unter Wasser die mittels Wassersauger ausgesaugt wurde. Das Gleiche wurde dann auch eine Etage tiefer durchgeführt. Betroffen waren insgesamt 3 Wohnungen. Nach Wiederherstellung der Verschlusssicherheit und Übergabe an die Polizei war der Einsatz für die 14 Einsatzkräfte nach 2,5 Stunden erledigt.

Archivfoto

Am 10.08 wurden wir gemeinsam mit der Feuerwehr Wolfshagen und der Feuerwehr Clausthal-Zellerfeld zu einem gemeldeten Waldbrand alarmiert. Da mehrere Anrufer eine Rauchentwicklung im Bereich der Granetalsperre beobachtet hatten, fuhren die Einsatzkräfte verschiedene Punkte im Wald an und erkundeten die Lage. Zusätzlich wurde die Drohnengruppe der Feuerwehr Goslar alarmiert, die Luftaufnahmen vom Steinberg in Goslar  machte. Das Wolfshäger Fahrzeug konnte von den Altarklippen aus den Dttmarsberg als Einsatzstelle erkennen . So fuhr das Fahrzeug und unser HLF die Einsatzstelle an und begannen das Feuer zu löschen. Auch die in Hahnenklee im Breitstellungsraum verfügbaren Clausthaler Kräfte wurden darauf hin in den Einsatz geschickt. Vorsorglich wurden zusätzlich die Feuerwehr Langelsheim und Astfeld alarmiert, da es in deren Beritt brannte. Der Einsatz war somit nach Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft für die 16 Kräfte der Feuerwehr Hahnenklee-Bockswiese gegen 23:00 beendet.

 

Am Abend wurden der Ortsbrandmeister und sein Stellvertreter über DME zu einem Kleinalarm gerufen. Hierbei ging es um ein Ehepaar samt Hund was sich verlaufen hatte. Kurzer Hand wurde ein Fahrzeug besetzt und die Wanderer konnten unbeschadet ihrem Ausgangspunkt zugeführt werden. Dank der guten Beschreibung von ihrem Aufenthaltsort, konnte das Ganze in 45min abgearbeitet werden.

Am Abend des 03.08.2022 wurden wir zu einem Verkehrsunfall kurz vor der Glockenbergkurve gerufen. Dort war ein Kradfahrer verunglückt und die Maschine hatte Betriebsstoffe verloren. Wir unterstützten den Rettungsdienst mit zwei feuerwehreigenen Rettungssanitätern und streuten die verunreinigte Fläche ab. Für die Arbeiten wurden beide Fahrtrichtungen voll gesperrt. Zur fachmännischen Reinigung wurde die Strassenmeisterei und eine Fachfirma angefordert. Die Feuerwehr Hahnenklee-Bockswiese, die mit 15 Einsatzkräften und 3 Fahrzeugen vor Ort war, konnte nach ca.1,5 Stunden wieder einrücken.